Bethe, Hans

deutsch-amerikanischer Physiker (1906-2005)

Bethe emigrierte 1933 nach England. Von 1935 an lebte er in den USA, seit 1941 als USA-Staatsbürger. Er arbeitete in führender Position am Manhattan-Projekt in Los Alamos an der Entwicklung der ersten Atombombe und später auch an der Entwicklung der Wasserstoffbombe. Bethe war nicht nur ein führender Kernphysiker, seine Arbeiten waren auf vielen Gebieten der Physik und theoretischen Chemie grundlegend: Theorie der Metalle, Entwicklung der Kristallfeldtheorie zusammen mit van Vleck, Energieerzeugung in Sternen (Bethe-Weizsäcker-Zyklus), Theorie der Supernova-Explosionen. Bethe erhielt viele Auszeichnungen, 1967 den Nobelpreis für Physik.